Österliche Frühlingsgefühle

Und wieder einmal scheiden sich die Geister, wer wohl bei der diesjährigen Osterplanung die bessere Wahl getroffen hat. 

All jene Skibegeisterte, die unterwegs auf bayrischen Autobahnen sich auf den Weg in österreichische und südtiroler Skigebiete machen, in Erwartung sonnenbeschienenener Abfahrten im kalten weiß, Skihütten-Gaudi selbstverständlich inbegriffen. Oder sind es all jene in einem der unzähligen Urlaubsfliegern auf ihrem Flug in allseits beliebte Urlaubsregionen weltweit, weit weg vom häuslichen Oster-Countdown - und der läuft zuhause unweigerlich alle Jahre wieder. 

Denn zur täglichen Arbeit müssen ja zusätzlich all die Arbeiten erledigt werden, die zu Ostern einfach mal dazugehören. Da bringen frühlingshafte Sonnenstrahlen auch noch die letzten Spinnenweben des Winters zum Vorschein und ungeputzte Fensterscheiben bringen auch die letzte Gelassenheit zum Bröckeln. 


Einkaufslisten für die Feiertage werden geschrieben und neben Eier färben, selbstverständlich mit Naturfarben, steht die traditionelle Osterbäckerei auch noch an. Manchmal beneide ich all jene auf Autobahnen und Sonnenstränden, die all dem entkommen und Ostern gelassen entgegensehen, ob die Fenster nun geputzt sind oder auch nicht. Bei uns gehört das alls halt dazu und doch möchte ich es nicht missen. Denn trotz all der Vorbereitungen ist das Osterfest dann etwas ganz besonderes. 


Und genau wie zu Weihnachten, gewinnen diese Feiertage dadurch an Bedeutung, haben ihre Wertigkeit, ihren Stellenwert im Alltag des Jahres. Und auch wenn die Tage der Vorbereitung hektisch sind, bleibt der Blick auf alles Schöne der Natur erhalten und trägt dazu bei, das Osterfest ganz besonders zu genießen, auch wenn das Wetter nicht ganz so strahlend ist, um all die frisch geputzten Fenster ins richtige Licht zu setzen.




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