Kindheitserinnerungen – der Nudelsalat
Wenn es ein Gericht gibt, gegen das ich mich jahrelang erfolgreich gewehrt habe, dann ist es der Nudelsalat. Kein Kindergeburtstag, kein Grillen, ohne den unvermeidlichen Beilagensalat. Bereits beim Öffnen der praktischen Tupperware-Behälter, war dann stets für mich klar: heute nur vom Grill. Nie wollte ich mich am Wettbewerb des weltbesten Rezepts, ob von Müttern überliefert, im Internet gegoogelt oder selbst kreiert, beteiligen. Für mich stand immer fest – alles, nur kein Nudelsalat.
Natürlich haben sich im Laufe der Jahre diverse Zutaten geändert und so wird erfreulicherweise nicht mehr jede Nudel in guter Mayonnaise versenkt. Veränderte Lebensgewohnheiten sei Dank, gibt es den Nudelsalat jetzt auch in abgewandelten Versionen. Nachdem ich das Rezept der Österreicherin Alexandra Palla gelesen hatte, war für mich klar, jetzt komme selbst ich nicht mehr am Nudelsalat vorbei. Eine Variante auf italienische Art, rustikal mit getrockneten Tomaten und Paprikastücken und natürlich gutem Olivenöl. Und so gibt es meinen Nudelsalat nicht als Beilage, sondern als leichtes Gericht an heißen Sommerabenden. Perfekt, wenn sich die Temperaturen auch bei uns im Stiftland wie Urlaub in Italien anfühlen.
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