Kochen nach Art des Hauses – der Rumtopf

Sofort macht sich Midcentury-Flair bereit, wenn das Glas mit dem Rumtopf geöffnet wird. Ein wenig wie aus der Zeit gefallen – die in Rum und Zucker eingelegten Früchte. Mit nur wenigen heimischen Zutaten zubereitet, exotisch nur der Übersee-Rum und der braune Zucker vielleicht noch die eine oder andere Frucht, die im eigenen Garten nicht zu finden ist. Und so landet im Glas oder Tontopf all das, was an Obst saisonal gerade angeboten wird.

Die Zusammenstellungen richten sich nach der jeweiligen Jahreszeit. Von frischen Beeren im Sommer, Trauben und Zwetschgen im Herbst, bis hin zu Zitrusfrüchten im Winter. Auch die Zubereitungsvarianten können wechseln, vom schnellen Rumtopf mit nur einwöchiger Reifezeit für Ungeduldige, bis hin zum „ewigen Rumtopf“, der ganzjährig immer wieder mit wechselnden Früchten ergänzt und aufgefüllt wird.

Die Beeren sind in ihrer vollen Reife und Süße geerntet – da fällt die Wahl erst einmal spontan auf die schnelle Variante. Kaum ist die Woche vorbei, wird die Kühltasche noch schnell mit dem guten Eis vom Walerhof in Pilmersreuth gefüllt und schon steht dem sommerlichen Eisdessert nichts mehr im Wege. Eiscreme und darüber die Früchte aus dem Rumtopf, mit ein paar frischen Beeren garniert, das ist für mich Sommer. Stiftländer Früchte mit einem Touch Karibik – die perfekte Kombination.

Auch im Winter muss ich auf diesen Genuss glücklicherweise nicht verzichten, die Kühltruhe im Walerhof-Milchhaisl ist ganzjährig mit leckerem Eis bestückt und der „ewige Rumtopf“ steht im Keller gut durchgezogen bereit. Vielleicht genügt es nur den guten alten Rumtopf in die Jetztzeit zu versetzen und so taufen wir ihn ganz trendy: homemade caribian fruits. Kaum zu glauben, wie gut Retro schmecken kann.



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