LILO mal nicht zuhause

Urlaub in Zeiten von Corona bedeutet für mich dieses Jahr, einfach mal in Deutschland zu bleiben. Und so habe ich, die mir bisher unbekannte, „Mitte Deutschlands“ ausgesucht. Urlaub in Hessen hört sich auch für mich noch etwas ungewohnt an.

 Nicht allzu weit vom Stiftland entfernt erinnert mich Landschaft dann auch ein wenig an zuhause. Viel grüne Natur, von Hügeln durchzogen, kleine Dörfer, Flüsse und viel Wald. Die vielen Fachwerkhäuser und -höfe lassen die Orte gleich vertraut und heimelig auf mich wirken.




Die Erkundungsfahrten durch Städte und Dörfer und dem, nicht weit entfernten, Kassel mit seinen weitläufigen Parkanlagen, sind bei schönem Urlaubswetter natürlich ganz besonders reizvoll und so verstärkt sich der Eindruck, je länger ich unterwegs bin, an die Gemeinsamkeit mit unserem Stiftland. Orte, die sich ihre Ursprünglichkeit erhalten haben, touristisch noch nicht voll erschlossen, sieht man auch hier der Gegend die Bodenständigkeit noch an.

Den Kofferraum vollgepackt, fahre ich wieder nach Hause zurück. Von den schönen neuen Büchern aus einem der vielen gutsortierten Buchläden, in Göttingen, einmal ganz abgesehen. So ein Ortswechsel hat schon etwas Gutes: neue Eindrücke, neue Orte und sehr viele nette Menschen kennenzulernen, tut auch in Corona-Zeiten einfach nur gut.

(Doch, einen großen Unterschied gibt es: etwas redseliger sind die Menschen in der „Mitte Deutschlands“ schon, im Gegensatz zu unserem eher wortkargen nordbayrischen Menschenschlag.)

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